Ja, der Alphacool Heatmaster erträgt laut Herstellerangaben bis zu 24 Watt pro Kanal. Das wird allerdings per PWM (Pulsweitenmodulation) und nicht über die Spannung gesteuert. Manche sagen, dass sei nicht ideal, für eine Pumpe, aber Alphacool selber sagen, es sei kein Problem, weil ein sehr, sehr hochfrequentiges PWM verwendet wird. Ich persönlich weiss es nicht. Muss damit mal einen Langzeittest machen, wenn ich dazu komme.
Aber grundsätzlich: Ja, der Heatmaster kann mehrere Laing-Pumpen steuern. Gesteuert wird das dann per Software, soviel ich weiss. Eine USB-Verbindung müsste aber schon hergestellt werden, sonst weiss ich auch nicht, wie eine Steuerung möglich sein könnte...
Eine Pumpe muss nicht gesteuert werden. Der einzige Grund, eine Pumpe zu steuern, ist wenn man sie drosseln will, um sie leiser zu machen. Aber sonst gibt es keinen Grund, die Pumpengeschwindigkeit rauf und runter zu regulieren.
Um eine Laing leise zu kriegen ist der erste Schritt, einen guten Deckel zu installieren (z.B. EK X-Top V2, XSPC Top oder den Aqua Computer Laing Deckel) und die Pumpe auf eine Dämm-Matte oder ein Shoggy Sandwich zu stellen.
Achja, hier ist übrigens noch ein Video, bei dem man sich anhören kann, wie laut eine solche Laing DDC 1T+ etwa ist. Es geht im Video um das Shoggy Sandwich, aber nach ein paar Minuten kommt ein Lautstärke-Vergleich mit und ohne Shoggy Sandwich.
Man kann mit Steuerungen wie dem Heatmaster oder dem aquaero auch den Durchfluss messen (mit einem entsprechenden Durchflusssensor) und z.B. Warnsignale oder automatische Abschaltung einrichten.
Gegen Ausfall kann man sich aber auch viel einfacher sichern: Man kann das Tachosignal der Laing (blaues Kabel) am Anschluss des CPU-Lüfters am Mainboard anschliessen. Die meisten Mainboards bieten die Möglichkeit, eine Warnfunktion einzustellen, wenn dort die Drehzahl auf null geht.


